traurige Geschichten


Hier findet Ihr diverse traurig schöne Gedichte über unsere besten Freunde.

 

Bitte sag' nicht "Es tut mir leid"

Bitte sag' nicht "Es tut mir leid"
Wenn die Tränen Dein Gesicht herunterrollen.
Deinen Schmerz und Dein Leiden zu zeigen
ist für mich keine Schande.
Ich habe die Liebe gefühlt die Du verloren hast
und weiss wie tief Du trauerst,
Aber glaub' mir, Du wirst Dich besser fühlen
wenn nicht heute, dann vielleicht morgen
Mit der Zeit werden liebe Erinnerungen
den Schmerz in Deinem Herzen lindern.
Ich weiss, es ist schwierig jetzt zu lächeln
aber eines Tages wirst Du damit anfangen
Und dann wirst Du Dich erinnern
und mit Lachen in Deiner Stimme erzählen
Von einem neuen Heim im Himmel
Wo Dein "verlorener" Freund sich tummelt.
Das Leid ist nicht für immer - die Liebe ist es.

© unbekannt – falls jemand den Autor kennt bitte eine email an mich, Danke!

   

Tröste Dich,

ich weiß, wie sehr Du liebtest mich,
und auch mein Herz schlug nur für Dich,
ich nie von Deiner Seite wich.
Verband uns traute Zweisamkeit,
und liebten wir es, rauszugeh'n,
des Abends die Geruhsamkeit,
liess manche Sorge schnell vergeh'n.

Kann ich Dich nun nicht mehr begleiten,
so wird mein Geist Dich doch geleiten,
meine Nase kennt jede Wiese,
jeden Windzug, welcher blies.
Wirst an allbekannten Stellen
auch erinnert sein ans Bellen,
wenn Du andere Hunde siehst
und vor Deinen Tränen fliehst.

Doch so soll Dich trösten eins:
Du warst mein Licht des Sonnenscheins,
gabst Futter mir und auch ein Dach,
dafür ich hielt Dir treu die Wacht.
Nie verlor'n geht diese Liebe,
unerfüllt sie doch erst bliebe,
wenn einander nicht gedacht,
Erinnerung nicht in uns wacht.
Drum gedenke meiner immer,
sonst der Schmerz wird sein noch schlimmer.
Schliess' mich in Dein Herz fest ein,
dann werd ich ewig bei Dir sein.

Sind die Tränen reich geflossen,
denk auch an meine Artgenossen.
Mancher sitzt gar wie in Trance
im Zwinger, hoffend auf die Chance,
welch Du bereit wärst, ihm zu geben
und erneut zu zweit zu leben.
Reich erfüllt von Stolz und Mut
tät nun ein neues Tier Dir gut.

(aus: Neufundländer-Zeitung 'Der Bär', April 2000)
© Anja Kreusch-Roth, verfasst für H.-G. Busmann für seinen verstorbenen 'Jon

 


Weint nicht....

Weint nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin die Winde, die da wehn,
Kristallglitzer auf dem Schnee.
Ich bin die Sonne auf Ährengold.
Ich bin der Regen, herbstlich hold...
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe
Bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
Im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steht nicht am Grab, die Augen rot,
ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.

© unbekannt – falls jemand den Autor kennt bitte eine email an mich, Danke!


Ihr sollt nicht....

Ihr sollt nicht um mich weinen,
ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen,
der zur Vollendung strebt.

Glaubt nicht, wenn ich gestorben,
dass wir uns ferne sind.
Es grüsst euch meine Seele,
als Hauch im Sonnenwind.

Und legt der Hauch des Tages
am Abend sich zur Ruh,
send' ich als Stern vom Himmel
euch meine Grüsse zu.

© unbekannt – falls jemand den Autor kennt bitte eine email an mich, Danke!

 

Unvergessen

Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst Du von Deinen Lieben fort,
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still, doch unvergessen;
es ist so schwer, es zu verstehen,
daß wir Dich niemals wiedersehen.

© unbekannt – falls jemand den Autor kennt bitte eine email an mich, Danke!

 

Kleines Seelchen in der Nacht

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht,
musstest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.

Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben
hier willst du ganz sicher bleiben.

Kleines Seelchen warte dort,
wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.

Wenn wir uns dann wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.

Mensch, sei gut zu deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.

Geh nach Haus zu all den Lieben,
sieh, sie warten auf dich, drüben,
mach dir keine Sorg` um mich,
Seelchen, ich vergess` dich nicht!

© Eva Goeritz

 

Dein Hund

Wenn alle Dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen,
und das ist Dein treuer Hund.
Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt Dir dafür noch die Hand.
Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat
er beweist es Dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er Dich hat.
Nennst Du einen Hund dein eigen,
wirst Du nie verlassen sein,
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
denn Du bist doch niemals allein.
Wird einst der Tod Dir erscheinen,
und schlägt Dir die letzte Stund
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund.
Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht.
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu Dir steht.

© unbekannt – falls jemand den Autor kennt bitte eine email an mich, Danke!

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Abschiedsbrief für einen wahren Freund

Du warst bei mir in meinen Träumen
die Blätter fallen von den Bäumen
Für kurze Zeit berührte uns das wahre Licht
hell erleuchtet war's und klar die Sicht

Ich fühlte Deine Liebe, Wärme und das wahre Glück
vielleicht das Paradies, gar nur ein kleine Stück
Du gabst mir mehr, als ich je vermochte, so stark, was uns verband
ich hielt Dich fest in meinen Armen, als Du, dein Licht entschwand

Unerwartet schnell und doch auf leisen Sohlen
unser sehnsucht’s Traum ward uns gestohlen
Der Schmerz durchströmt mich voller Macht
wie die Lawine, die zu Tale kracht

Getrenntes Band, wie durch die Schere
gesellt zum Schmerz sich noch die Leere
So fühl' ich mich nun wie ein kleines Kind
Einsamkeit und Schmerz ist wie ein kalter Wind

Traurig glitzernd glänzen nun die Tränen
die Hoffnung fällt wie Blätter von den Bäumen
Mir bleibt nur Dein Bild und die Erinnerung
auf meinen Wegen durch die Dämmerung

Wenn ich dran denk', wie's war, als ich Dich hielt in meinen Armen
ein letzter Blick von Dir, oh mein Gedanke, hab doch mit mir Erbarmen
Ich fühl Deine Wärme immer noch um mich herum
und immer wieder frag' ich mich, warum

und all die Tränen, die doch keiner sieht
ich begreife nicht, was hier geschieht
Du warst bei mir in meinen Träumen
die Blätter fallen von den Bäumen

Wie beim gefällten Baum im Morgenrot
ist er, den ich so liebte, nunmehr tot
Auch wenn ich manchmal Falsches tat, oder auch mal zornig war
ich liebe und vermisse Dich, Du warst einfach wunderbar

In meinen Träumen rennst Du wie der Wind
du warst schon wie mein eig'nes Kind
Du bist bei mir in meinen schönsten Träumen
dort sitzen wir beisammen bei den großen Bäumen

Für kurze Zeit berührt uns dann das wahre Licht
wahre Freundschaft, hell und klar die Sicht.

 

 
Bleib noch einen Tag

Lange kannte ich dich nicht,
da standest du schon bei Gott vor Gericht.
Ich wollte das nicht verstehen
und ließ dich nicht gehen.
Ich dachte, dass ich ohne dich nicht leben mag
und bat dich: "Bitte bleib' noch einen Tag."
Deinen Kopf, den streichel' ich.
Was hier passiert, versteh' ich nicht.
Ich glaube nicht, dass ich deinen Tod ertrag´,
"Bitte bleib' noch einen Tag."
Beim letzten Schritt, da halt' ich dich.
Dein Blick sagt mir: "Ich liebe dich."
Gute Zeiten hatten wir,
komm zurück und bleib bei mir.
Zu spät, es ist vorbei.
Meiner Kehle entrinnt ein Schrei.
Nie werde ich dich vergessen,
kein Hund kann sich an dir messen.
Ein neuer Hund, der ist schon da.
Für mich das Beste, ist wohl klar.
Und wenn er das Leben nicht mehr mag,
frag´ ich wieder: "Bleib´ noch einen Tag."